Das Museum für Weinbau und Stadtgeschichte bleibt wegen der aktuellen Covid-19 Pandemie
bis auf weiteres geschlossen.

Heimatbund Edenkoben e.V.

Herzlich willkommen auf unserer Webseite.

Liebe Mitglieder, Freunde und Gönner,
herzlich willkommen auf der Internetseite des Heimatbundes Edenkoben!

Auch ein Verein, der sich vorwiegend mit Vergangenem beschäftigt, geht mit der Zeit und verschließt sich dem digitalen Fortschritt nicht. Und was heißt schon Vergangenheit? – Das Heute ist ja morgen schon vergangen!

Die Aufgabe von Vereinen unseres Schlages ist es, Gegenstände, Dokumente, Bilder und Berichte aus früherer Zeit zu sammeln, zu sichten, bearbeiten und gegebenenfalls öffentlich auszustellen – vor allem aber, das Genannte für die kommenden Generationen zu bewahren. Dazu gehört es auch, Veränderungen im Ortsbild, in der Landschaft, im Berufsleben, in Gewerbe, Vereinen, Festen und Bräuchen zu dokumentieren, oder mit dem, wie es früher war oder aussah, vergleichend darzustellen.

In unserem Archiv verwahren wir viele tausend der genannten Zeitzeugnisse. Und im Museum für Weinbau und Stadtgeschichte Edenkoben sind mehrere Hundert Gegenstände ausgestellt und der Öffentlichkeit zugänglich.

Wenn Sie historisches Material besitzen, können Sie uns gerne ansprechen – um es zu kopieren oder, Ihre Einverständnis vorausgesetzt, um es in unsere Sammlung aufzunehmen.

Unter dem Link „Aus der Geschichte des Heimatbundes“ finden Sie eine Übersicht über die Entstehung des Heimatbundes Edenkoben und dessen Aktivitäten und Projekte, seit seiner Gründung im Jahr 1930. Die Texte und Bilder werden von Zeit zu Zeit um Neues ergänzt. Einige Links sind z. T. noch im Aufbau begriffen. Schauen Sie trotzdem hinein.

Unterstützen Sie auch künftig unsere Arbeit, denn was für den Einzelnen und die Familie gilt, gilt auch für ein Gemeinwesen: Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht wohin er gehen soll.

 

Mit herzlichem Dank und besten Grüßen

Dieter Beiersdorf
1. Vorsitzender

 

Herbert Hartkopf
Ehrenvorsitzender

 

Herbert Hartkopf wird ACHTZIG

Als „Edenkobener Geschichtsbuch“ bezeichnet, feiert der Heimatforscher und Historiker Herbert Hartkopf am 5. Mai seinen 80. Geburtstag.

In Edenkoben geboren, besuchte er die Volksschule und erlernte zunächst einen technischen Beruf. Nach kurzer Gesellenzeit begann er ein Fernstudium für Gebrauchsgraphik und studierte von 1961 bis 1965 an der Freien Akademie in Mannheim Graphik und Kunstgeschichte; darauf folgte ein Jahr als Volontär beim „Telegraf“ in Berlin.
Getrieben von der Reiselust absolvierte er die Ausbildung zum Entwicklungshelfer und war anschließend von 1967 bis 1970 in Sucre/Bolivien im Einsatz; unter anderem als Leiter eines Jugendbildungszentrums.

Eine von ihm mitgegründete Bau- und Tourismusfirma vertrat er anschließend als Geschäftsführer in Rosas/Spanien. In Katalonien lernte er schließlich seine Frau Dolores Villa Carreras kennen. Nach der Heirat 1972 endschied sich die junge Familie in der Pfalz sesshaft zu werden. Der „Heimkehrer“ arbeitete nun in Edenkoben und Landau als freiberuflicher Graphiker und Publizist.

1973 wurde er Mitglied im Heimatbund und brachte sich aktiv in das Vereinsgeschehen ein. Aufgrund seines geschichtlichen Interesses und seiner gestalterischen und handwerklichen Vielseitigkeit beauftragte die Stadt ihn mit der Einrichtung des Museums für Weinbau und Stadtgeschichte. Nach der Fertigstellung 1995 bis zum Renteneintritt war er dessen Leiter und kuratierte über 50 Sonderausstellungen.

Aus Hartkopfs vielseitigem Wissen resultierten mehrere Hundert Beiträge für Zeitungen und Magazine; aktuell im Rahmen des Jubiläums der „RHEINPFALZ“.

Eine Vielzahl von Büchern und Broschüren zur Regionalgeschichte ergänzen sein Lebenswerk.

Er war von 1992 bis 2016 Vorsitzender des Heimatbundes und organisierte die „Heimattreffen“. Seit 30 Jahren ist er Schriftleiter des „Heimatbriefes“. Bis heute führt er Besucher durch das Museum und steht als Referent zur Verfügung. „Verewigt“ hat er sich 2019 als „Chefredakteur“ und Mitautor der Chronik „1250 Jahre Edenkoben“.

Für seine Verdienste wurde Herbert Hartkopf 1994 mit der Goldenen Wappennadel und 2005 mit dem Wappenteller der Stadt Edenkoben ausgezeichnet und seit 2016 ist er Ehrenvorsitzender des Heimatbundes.

Wir wünschen Herrn Hartkopf alles Gute und noch viele gesunde Jahre!

Text & Foto
Hubert Minges