Buchvorstellung am 03.12.2026 – Franz Schmidt: Eine Brücke zum Heil – Das Zisterzienserinnenkloster Heilsbruck, 1230-1560
Die Stiftung zur Förderung der pfälzischen Geschichtsforschung in Neustadt/Weinstraße hat ein Buch veröffentlicht, das der Edenkobener Altbürgermeister Franz Schmidt kurz vor seinem plötzlichen Tod vor einigen Jahren im Wesentlichen bereits fertiggestellt hatte. Nun sind die letzten Feinarbeiten abgeschlossen und das Buch kann vom Vorstand der Stiftung, Prof. Dr. Pirmin Spieß, vorgestellt werden.
Die Geschichte des Zisterzienserinnenklosters Heilsbruck beginnt 1232 als „Pons Salutis“ (Brücke zum Heil) in Harthausen bei Speyer. Die ersten Nonnen kamen aus dem Kloster Königsbrück aus dem Elsass bei Hagenau, doch wegen der ungünstigen Geländebedingungen und des Mangels an sauberem Trinkwasser wurde das Kloster 30 Jahre nach seiner Gründung, in die Nähe des Triefenbachs, bei der Siedlung Wazzenhofen an den westlichen Ortsrand des heutigen Edenkoben verlegt.
In seinem Buch beschreibt Schmidt die Gründung und die Spiritualität der Nonnen, den Umzug nach Wazzenhofen, deren streng geregelten Tagesablauf und er übergeht nicht die Konflikte. Er stellt die Baugeschichte und die gesamte Klosterfamilie vor, die Entwicklung in der Reformation, die Zerstörung im Bauernkrieg und die Gerichtsherrschaft sowie das Verhältnis zur Pfalzgrafschaft, die Besitz- und Wirtschaftsgeschichte bis zur Aufhebung des Klosters. Ein ausführlicher Quellen- und Literaturanhang beschließt das Werk.
Die Buchvorstellung erfolgt am 3. Dezember um 19 Uhr bei freiem Eintritt im Mehrzweckraum des Museums für Weinbau und Stadtgeschichte, Weinstraße 107, in Edenkoben. Der veranstaltende Heimatbund Edenkoben e. V. freut sich über viele Interessierte.
